Dienstag, 24. Januar 2012

Logik Analyzer


Seit einiger Zeit besitze ich einen Saleae Logic Logikanalyzer (http://www.saleae.com/Logic) . Seit ich das kleine Wundergerät habe, frage ich mich wie ich vorher überhaupt effektiv irgendwelche Fehler in Digitalschaltungen finden konnte.
Das Gerät ist mit 43x43x9mm sehr klein und somit auch perfekt um es mobil einzusetzen. Die Verbindung erfolgt über eine MiniUSB-Buchse mit dem Rechner. Dem Gerät liegen 9 Prüfklemmen, eine kurze Kabelpeitsche und eine robuste Transportverpackung bei.
Bisher habe ich noch mit keinen anderen Geräten gearbeitet und kann daher keinen Vergleich anstellen. Ich bin jedoch vor allem von der Software mehr als begeistert. Auch bei sehr vielen Samples lässt sich flüssig in der Datenmenge navigieren. Zur Protokollanalyse stehen etliche Protokolle wie CAN, DMX-512, I2C, 1-Wire, Async Serial, SPI und noch einige weitere zur Verfügung. In dem Screenshot der Software ist eine einfache Protokollanalye zu sehen. Als Eingabe habe ich Hallo Welt auf die serielle Schnittstelle über einen MAX232 direkt auf den Kanal 0 den Analyzers geschickt. Wenn man mit der Maus über die Datenmenge des Kanals fährt bekommt man sofort in einem Fenster mit Messwerten einige hilfreiche Werte angezeigt. Desweiteren kann man über zwei Marker den Abstand zwischen 2 Messpunkten anzeigen. Die Software ist für Windows, OSX und Linux verfügbar.
Die maximale Samplerate liegt bei 24Mhz, wobei das an meinem PC nicht wirklich stabil funktioniert. Da das Gerät keinen eigenen Puffer besitzt, müssen die Daten also immer schnell genug zum Rechner. An dem USB-Port des Analyzers sollten bei hohen Sampleraten keine weiteren Geräte hängen.
Ich hatte die Investition von 149$ eine ganze Weile vor mir hergeschoben da mir es Anfangs doch recht viel erschien. Im Nachhinein muss ich aber sagen das ich genau das bekommen habe was ich mir vorgestellt habe. Es funktioniert einfach. Das Gerät ist das Geld wert.

USB-Stick repariert

Heute hatte ich einen USB-Stick auf dem wohl sehr wichtige Daten waren. Problem bei der Sache: Das Teil ist dem Besitzer im Notebook einfach glatt abgebrochen. Es gab selbstverständlich kein Backup. Das hat dann für etwas Nervenkitzel bei der ganzen Sache gesorgt. Glücklicherweise ist die Platine in grossen Teilen intakt geblieben und bis auf 3 Pads, an denen der USB-Stecker verlötet war, ist nichts weiter abgerissen. Mit ein paar Stücken Litze und einer feinen Lötspitze konnte ich das Ganze dann wieder soweit verbinden das man die Daten retten konnte.